Vorsätze fürs neue Jahr



Hallo Ihr Lieben,

ich hoffe, Ihr seid genauso entspannt ins neue Jahr gerutscht, wie wir und wünsche Euch ganz viele glückliche Momente in 2017!
Wir haben ganz gemütlich mit den Lieblingsmenschen gefeiert.  Der Große durfte zum ersten Mal bis Mitternacht aufbleiben und das Feuerwerk anschauen. Dementsprechend müde war er an Neujahr dann natürlich (wir auch). Aber wir haben das wunderschöne Wetter ausgenutzt und einen langen Spaziergang gemacht. Ganz brav, wie es auf meiner Liste der guten Vorsätze fürs neue Jahr steht.



Die guten Vorsätze fürs neue Jahr! Eine abgedroschene Phrase und trotzdem total aktuell. Bestimmt nehmen sich die meisten unter uns vor, im neuen Jahr etwas zu verändern, zu verbessern. Aber hält man das dann auch durch? Oder bemüht man sich nur die erste Zeit?

Bisher habe ich mir zwar immer etwas vorgenommen, aber auch nach einiger Zeit wieder vergessen. Zumindest mehr oder weniger. Aufgeschrieben habe ich noch nie etwas. Mal sehen, ob mir eine Liste hilft, besser durchzuhalten.

Schreibt Ihr Euch eine Liste? Oder nur ein paar Gedanken im Kopf? Haltet Ihr Euch dran und wie lange? Was bringt Euch dazu, durchzuhalten? Oder ist der innere Schweinehund stärker?

Dieses Jahr sehen meine Vorsätze ein wenig anders aus, als die Jahre zuvor. Etwas abstrakter.
Früher war es eher etwas wie "5kg abnehmen". Das sollte ich zwar immer noch, aber während ich das hier schreibe, liegt eine Tafel Schokolade neben mir. Ich bin also ein hoffnungsloser Fall.

Allerdings glaube ich, dass meine Vorsätze für dieses Jahr wichtiger sind, als die 5kg. 

Ich bin gespannt, was Ihr von meiner Liste haltet:



  • Reduzieren
    unter anderem natürlich das Gewicht *grins*. Aber ich dachte eher an Ballast. Sowohl psychisch, als auch physisch. Ein lästiges Gespräch führen, das man aufgeschoben hat, das einem aber im Magen liegt zum Beispiel. Den Kontakt zu nervtötenden Mitmenschen (sofern möglich). Warum soll man sich mit Leuten umgeben, die einem nicht gut tun?
    Und auch tatsächlich mal den Dachboden oder den Kleiderschrank ausmisten. Alte Kisten leeren. Dinge oder Klamotten entsorgen. Wenn sie die letzten 10 Jahre im Schrank lagen, werden sie bestimmt auch die nächsten  10 Jahre nicht gebraucht. Und der Kleiderschrank lässt sich so auch wieder füllen ;-)

  • Bewusster leben
    auf das achten, was mir gut tut. Dazu gehören auch wieder die 5kg abnehmen. Genauso wie eine gesunde Ernährung. Selbst und frisch kochen. Bewegung an der frischen Luft. Ein gutes Gewissen haben bei den Dingen, die ich einkaufe. Ist sicherlich nicht immer ganz einfach, auch finanziell. Aber der Versuch zählt. Immer ein bißchen mehr tun.

  • Bewusst erleben
    nein, das ist kein Tippfehler. Oft sind wir gefangen in Abläufen, wie in einem Hamsterrad. Die Tage ziehen an uns vorbei und schon ist eine Woche um. Bei besonderen Ereignissen, wie Geburtstagen oder Hochzeiten wird es besonders deutlich. Oder auch bei der Urlaubsplanung. Man plant und organisiert und dann kommt der große Tag endlich. Man ist nervös, ob alles so läuft, wie man will. Und schon ist es vorbei. Deshalb einfach mal innehalten und den Moment genießen. Darauf achten, was uns wichtig ist und das dann auch im Gedächtnis abspeichern. Bewusst die frische Luft einatmen oder den Geschmack eines leckeren Essens auskosten. Die wunderbare Aussicht ein wenig länger betrachten. Eine liebevolle Umarmung genießen und noch einen Moment länger hinausziehen.

  • Sport treiben
    dazu bedarf es keiner Worte. Ich muss es einfach tun. Eine Sportskanone werde ich nie werden, aber man kann schon vieles in den Alltag einbauen. Z.B. den großen zu Fuß vom Kiga abholen. Das sind einfach ca. 2,5 km. Wäre für den Anfang ja nicht schlecht, wenn ich das wenigstens einmal in der Woche mache. Dann noch häufiger Treppensteigen anstatt Lift. Von einem Geschäft zum nächsten laufen, anstatt mit dem Auto zu fahren (sofern es die Einkäufe zulassen).

  • Entschleunigen
    ich muss noch schnell....! Eindeutig der von mir am häufigsten verwendete Satz. Ich muss noch schnell zum Einkaufen. Noch schnell die Wäsche machen. Noch schnell durchsaugen. Noch schnell die Geschichte zu Ende vorlesen.
    Wie wäre es zur Abwechslung mal damit: Ich gehe in Ruhe einkaufen. Ich schalte die Waschmaschine in Ruhe an. Ich sauge das ganze Haus langsam und gründlich. Ich lese gemütlich mit den Kindern eine Geschichte.
    Schon das Schreiben dieser Sätze ist wesentlich entspannter, als das der vorigen.
    Die Dinge einfach mal langsamer angehen. Weniger Termine in eine Woche packen, als üblich. Für alles, was man vorhat ein wenig mehr Zeit einplanen. Oder ein Wochenende lang gar nichts planen und nur in den Tag hineinleben. Etwas Ruhe in den Alltag bringen. Stress und Hektik kommen von allein wieder. Einfach mal eine Pause einlegen.

  • Dankbar sein
    Wir mussten im letzten Jahr leider mehrere Ereignisse erleben, die uns deutlich vor Augen geführt haben, dass alles, was wir kennen und lieben, ganz schnell vorbei sein kann. Ohne Vorwarnung. Und deshalb möchte ich versuchen, dankbar zu sein, für alles was ich habe und bin. Dankbar für kleine Momente. Für einen Sonnentag. Für ein Lächeln, das einem geschenkt wird. Für einen Gute-Nacht-Kuss. Für die frische Luft, die wir atmen dürfen. Für die Blüten einer Blume. Dankbar für ein chaotisches Wachsmalkreidebild an einer Wand, an der es nichts zu suchen hat. Einfach nur dankbar, dass es die Person gibt, die es gemalt hat. Auch wenn im ersten Moment der Ärger überwiegt. Es ist nicht immer einfach so positiv zu sein, wenn ich am liebsten explodieren würde. Aber ich muss es versuchen.

  • Ideen in die Tat umsetzen
    Wir könnten doch mal.... Auch einer meiner Lieblingssätze. Warum warten? Warum nicht gleich? Klar, es gibt immer alle möglichen Faktoren zu bedenken. Aber manchmal sollte man Gelegenheiten beim Schopf packen und nicht verstreichen lassen. Wer weiß, ob sie wieder kommen.


Bitte entschuldigt meine chaotischen Gedankengänge. Aber ich wollte einfach alles so stehen lassen, wie es mir in den Kopf kam und nicht erst groß überarbeiten. Einfach und ehrlich.

Übrigens bin ich inzwischen von Schokolade zu Mandarinen übergegangen. ;-) Es besteht also doch noch Hoffnung.

Wie sieht Eure Liste der Vorsätze aus? Schriftlich oder im Kopf? Was haltet Ihr von meinen? Mir ist klar, dass einiges unvollständig ist, nicht immer so einfach durchführbar und oftmals leichter gesagt, als getan. Aber ist sehe sie als Denkanstoß, als Idee, mit der jeder selbst umgehen kann, wie er möchte.
Ich freue mich darauf, wenn Ihr mir von Euren Gedanken berichtet!

Habt einen schönen Tag Ihr Lieben!

Liebe Grüße, Eure Birgit


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